Markert-Diät
 

Bei der Markert-Diät handelt es sich um eine Trink-Fastenkur, die von dem Frankfurter Arzt Dr. Markert entwickelt wurde. Versprochen wird eine sehr schelle Gewichtsreduktion und das halten des Gewichts nach der Diät.

Während der zweiwöchigen Markert-Diät werden nur ein spezieller Eiweißdrink und viel Flüssigkeit (3 Liter Gemüsebrühe täglich) zu sich genommen. Während des Fastens soll möglichst viel Sport (Ausdauersport und gymnastische Übungen) getrieben werden.

Ziel der Markert-Diät ist es durch die Kombination von dem intensiven Sportprogramm, dem Verzicht auf feste Nahrung, der Gemüsebrühe, und dem Eiweißpräparat die Produktion des Schilddrüsenhormons T3 zu steigern. Dies wiederum soll den Energieumsatz des Organismus nachhaltig ankurbeln und den Fettabbau beschleunigen. Der Jojo-Effekt soll laut der Markert-Diät ausbleiben, weil die Schilddrüse nach der Diät dauerhaft angeregt bleibt. Zu diesem Zweck muss aber auch in Zukunft das von Herrn Dr. Markert vertriebene Eiweißpräparat eingenommen werden.

Das Eiweißpräparat soll verhindern, dass die Muskulatur während des Fastens abgebaut wird und zur Energiegewinnung ausschließlich die Fettdepots angezapft werden.


Erfolgreich abnehmen mit der Markert-Diät?

  • Positiv ist die Betonung von Sport.
  • Die Markert-Diät führt zu einem sehr starken Gewichtsverlust, leider wird das Gewicht meist nur kurz gehalten (Jojo-Effekt).
  • Jojo-Effekt entgegen der Versprechen durch die zu geringe Kalorienzufuhr
  • Die Markert-Diät ist eine Formula-Diät, bei der ein Produkt verkauft werden soll.
  • Dass die Diät oder das Eiweißpräparat die Produktion des Schilddrüsenhormons T3 anregt, ist nicht nachgewiesen.
  • Das die Produktion des Schilddrüsenhormons durch die gelegentliche Einnahme des Eiweißpulvers dauerhaft angekurbelt wird ist nicht nachvollziehbar.
  • Keine Veränderungen von Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten werden angesprochen.
  • Vielen Menschen schmeckt der Diätdrink nach einigen Tagen nicht mehr, die Diät wird daher abgebrochen.
  • Während der Fastenperiode können Beschwerden wie Schwindel und Kreislaufprobleme auftreten.