Fatburner - Jod

 

Aus Jod stellt die Schilddrüse die Hormone Trijodthyronin (T3) und Tetrajodthyronin (T4) her. Diese Schilddrüsenhormone fördern die Zellverbrennung. Dadurch werden der Grundumsatz, der Sauerstoffverbrauch und die Wärmebildung gesteigert. Der Körper verbraucht mehr Kalorien. Darüber hinaus wird der Abbau von Fetten wie Cholesterin und freien Fettsäuren im Blut stimuliert. Jod baut auf diese Weise Fett aus den Fettdepots ab.
Jod, beziehungsweise die Schilddrüsenhormone, die mit Hilfe von Jod gebildet werden sind dementsprechend sehr effektive Fatburner.

Um die Hormone T3 und T4 zu bilden benötigt die Schilddrüse ausreichend Jod und die Aminosäure Tyrosin. Die Schilddrüse baut Tyrosin in das Schilddrüseneiweiß (Thyreoglobulin) um und wandelt das Jod aus der Nahrung in elementares Jod (J2) um. Aus diesen beiden Substanzen werden dann die beiden Schilddrüsenhormone T3 und T4 synthetisiert.

Zu wenig Jod in Lebensmitteln

Die Versorgung der Bevölkerung mit Jod ist in Deutschland nur mangelhaft. Das liegt an den sehr jodarmen Böden und dem geringen Fischkonsum der Deutschen. So kommt es bei der Versorgung des Körpers mit Jod immer wieder zu Engpässen. Diese Engpässe wirken sich auf die Produktion der Schilddrüsenhormone aus. Ein Mangel an diesen Schilddrüsenhormonen führt zu Beeinträchtigungen des Stoffwechsels und dem Abbau von Fett aus dem Fettgewebe.

 

Gute Jodquellen:

Von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung wird eine Jodzufuhr von 200 µg (Mikrogramm) pro Tag empfohlen. Die meisten Deutschen nehmen aber nur 50 bis 70 Mikrogramm Jod zu sich. Das bedeutet, dass ein großer Teil der Bevölkerung nicht ausreichend mit Jod versorgt ist. Aus diesem Grund sollten sie immer jodiertes Speisesalz verwenden und möglichst zweimal in der Woche Seefisch essen.

Gute Jodquellen sind:

  • Seefisch
  • Heilbutt
  • Hering
  • Kabeljau
  • Seelachs
  • Meerestiere
  • Milch
  • Milchprodukte
  • Algen