Die Wirkung der Ananas
 

Die Ananas wird häufig auch als "die Königin der Tropenfrüchte" genannt. In der Volksmedizin sagt man ihr diversen Heilkräfte nach. Und das nicht zu Unrecht. Die Ananas ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen wie auch an Enzymen (Bromelain oder Bromelin). Bromelain ist ein Verdauungsenzym, welches das Eiweiß spaltet. Diese Enzyme fördern die Verdauung, hemmen Entzündungen, senken den Blutdruck und reduzieren Ablagerungen an den Gefäßinnenwänden (Arteriosklerose). Das Vitamin E in der Ananas bietet Schutz vor freien Radikalen.

Mit zunehmendem Lebensalter wird Bromelain besonders wichtig, denn dann produziert der Körper weniger eiweißspaltende Enzyme sowie Magensäure. Die Folge ist, dass das Eiweiß aus der Nahrung nicht mehr so gut verwertet werden kann. Dies hemmt den Stoffwechsel, der für die Fettverbrennung überaus wichtig ist.

Man kann dieses Enzym der Ananas auch in Kapsel- oder Drageeform erhalten. Besser ist natürlich die Frucht selbst. Das Bromelain wird beim Konservieren zerstört. Aus diesem Grund sollten Sie nur frische Ananas verzehren. Eine reife Ananas erkennt man entweder am Duft oder daran, dass sich die grünen Blätter ganz leicht von der Frucht lösen lassen. Achtung, eine Ananas reift schlecht nach!